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HUNDE AUS DEM (AUSLANDS-)TIERSCHUTZ

EINE HERZENSANGELGENHEIT

Das Arbeiten mit Hunden aus dem Tierschutz - vor allem aus dem Auslandstierschutz- ist für mich eine ganz persönliche Herzensangelegenheit. Ich hatte bisher immer nur Hunde aus dem Ausland, wusste natürlich vorher nie so recht, was mich erwartet, und bin da auf die unterschiedlichsten Baustellen gestoßen. Eins jedoch war immer klar, diese Hunde brauchen eine ganz andere Unterstützung, als die "üblichen" Kursstunden, und ihre neuen Besitzer brauchen diesen Support auch. Daher möchte ich diese besondere Hilfe anbieten.

Hintergrundwissen kurz und knapp

Hunde, die aus dem Ausland zu uns geholt werden, haben bis zu dem Zeitpunkt oft ein völlig anderes Leben, als sie hier erwartet, geführt. Vielleicht haben sie die meiste Zeit in einem Shelter oder auf der Straße gelebt. Manche Hunde haben auch schon auf Pflegestellen gelebt. Ein Familienleben, ein Leben in der Stadt, in einer Wohnung, mit Kindern, auf dem Dorf oder in einem Haus mit Garten ist vielen dieser Hunde nicht bekannt. Einige haben traumatische Erlebnisse und Erfahrungen gemacht, andere wiederum haben so gut wie gar nichts erlebt und kennengelernt und andere haben ein "normales" Leben geführt. Fakt ist, bei vielen Hunden ist die Vorgeschichte einfach nicht bekannt und man kann nur vermuten. Ebenso sind es in den allermeisten Fällen Mischlinge, wenn man Glück hat, sind die Elterntiere noch bekannt, meistens aber jedoch auch nicht. Man kann nur vermuten, welche Rassen daran beteiligt waren und welche Auswirkungen dies auf das Verhalten des Hundes hat und welchen genetischen "Rucksack" er mit sich bringt. Sei es Jagdverhalten, Hüteverhalten, territorial Verhalten, Schutz- und Wachverhalten, Ressourcenverteidigung, etc. Die Liste ist lang und vieles lässt sich oft nur erahnen. Es braucht Hintergrundwissen zu den einzelnen Verhaltensweisen, um nicht völlig überrascht zu sein, wenn der "süße Hund aus Rumänien", in dem vielleicht ein bisschen Herdenschutzhund drin ist, anfängt, das Büro zu bewachen. Oder der niedliche Mischling aus Griechenland mit den langen Schlappohren draußen nicht mehr ansprechbar ist und nur noch die Nase auf dem Boden hat....

Viele der Hunde haben durch die plötzliche Veränderungen mit Ängsten und Unsicherheiten zu kämpfen. Immerhin werden sie mit einem Mal aus ihrem bisherigen Leben in ein völlig neues, völlig fremdes Leben gebracht. Das kann beängstigend sein und zunächst sehr verunsichernd.  Alles ist neu und fremd für diesen Hund. Angefangen bei den Menschen, den Geräuschen, Gerüchen usw. Das kann schon richtig Angst machen.

Was brauchen diese Hunde?

Zeit, ganz viel Zeit. Geduld, ganz viel Geduld. Menschen, die ihnen diese Zeit geben, die ihnen die Möglichkeit geben, in ihrem Tempo sich auf das neue Leben einzulassen. Sie brauchen Sicherheit, Rückzugsorte, Ruhe, Möglichkeiten zur eigenen Erkundung, Regelmäßigkeit und Rituale, denn das gibt Sicherheit.

Und als Mensch, der einen Hund aufnimmt, braucht es das Wissen zu diesen Hunden, die Bereitschaft, sich einzulassen, vielleicht auch sich von seinen Erwartungen lösen, Geduld, Empathie und viel Liebe.

Aber auch Unterstützung, gerade, wenn das Einleben schwer fällt, oder der Hund plötzlich Verhaltensweisen zeigt, auf die man nicht vorbereitet war, wenn sich plötzlich auch für den Menschen das komplette Leben durch diesen Hund ändert, dann braucht es Hilfe.

Ich biete diese Hilfe an. Es gibt immer wieder in regelmäßigen Abständen einen Kurs speziell für Hunde aus dem Tierschutz. Ebenso biete ich Unterstützung in Form eines Einzeltrainings an, so dass man gemeinsam und individuell arbeiten kann.  Desweiteren biete ich Beratung  und Aufklärung im Voraus an. Damit man eine Vorstellung bekommt, was auf einen zukommen kann und wie man sich am besten darauf vorbereitet.

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